Der medizinische Fortschritt hat eine bessere Überwachung, schnellere Diagnostik und einfachere Medikamente entwickelt. Damit ist es möglich geworden, Kinder tagesmedizinisch zu betreuen. Dies bringt einerseits eine bessere Lebensqualität für die Kinder, weniger spitalinduzierte Infekte und bessere Lebensqualität der Familie mit sich. Daraus ist der Begriff „Intermittierende Hospitalisation” entstanden, d.h. eine Art Hospitalisation mit Unterbrüchen (Kinder schlafen über Nacht in gewohnter Umgebung zu Hause).
Eine zurzeit 10-stündige intravenöse Infusion und Überwachung ist in einer lebhaft frequentierten Kinderarztpraxis schlicht unmöglich. Durch Angliederung der Bettenstation an die Kinderarztpraxis in unserem Zentrum für Kindermedizin im Liestal ist eine gelungene Symbiose zwischen Kindertagesklinik und pädiatrischen Praxis entstanden.